Schulhund Frieda
Schon seit dem Sommer 2008 gibt es einen Schulhund an der Gutenbergschule. Pauline ist nach mehr als zwölf Jahren in den „Ruhestand“ gegangen. Seit dem Schuljahr 2020/2021 ist die Australian Shepherd-Hündin Frieda jeden Tag zusammen mit Frau Koop in der Schule.
Frieda ist als „gute Laune-Begleithund“ im Unterricht und auf dem Pausenhof unterwegs. Gerne tobt sie in den Pausen herum und ist begeisterte Stöckchen-Holerin. Frau Koop nimmt Frieda in den Frühaufsichten mit auf den Schulhof. In den großen Pausen ist sie mit Frau Koop auf dem hinteren Schulhof an der Turnhalle unterwegs. Dort kann sie sich entspannen und austoben, damit sie wieder Kraft für den nächsten Unterricht hat. Inzwischen hat sie aber auch gelernt, sich im Unterricht zum Schlafen auszustrecken, bevorzugt mitten im Klassenraum.

Zur tiergestützten Pädagogik:
Doch was macht ein Hund im Unterricht und in der Schule? Die Kinder und Jugendlichen genießen die Aufmerksamkeiten und Streicheleinheiten. Manche erzählen Frieda auch von ihren Sorgen. Im Unterricht können die jüngeren Kinder dem Hund vorlesen und so ihre Lesekompetenz auf angenehme Weise verbessern. Frieda ist kein Therapiehund – ein Therapie-Einsatz wäre im Unterricht auch nicht möglich. Sie sorgt mit ihrer Anwesenheit für eine entspannte und angenehme Atmosphäre – und das ist Arbeit für den Hund. Daher müssen alle Kinder und Jugendlichen auf die Bedürfnisse des Hundes Rücksicht nehmen. Sie müssen darauf achten, dass keine kleinen Gegenstände auf dem Fußboden liegen, die Frieda verschlucken könnte. Damit verbessern die Kinder und Jugendlichen ihre Empathie und das eigene Sozialverhalten. Frieda leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erziehungsauftrag der Schule.
